Vernissage ELF & TAINA

Vielfältig, grell, witzig und verspielt

Die beiden Zürcher Künstlerinnen ELF und Taina stellen noch bis am 31. März im Kunstkreis 49 in Lotzwil aus. Sie zeigen, wie vielfältig Urban Street Art sein kann.

Oneliner, Murals und Character Design sind Begriffe aus der Urban Street Art. Das tönt abstrakt, bis man vor den Werken der beiden Zürcher Künstlerinnen steht. ELF und Taina sind heute etablierte, europaweit bekannte Künstlerinnen und dazu auch gute Freundinnen. Dies betonten die beiden Frauen auch an der Vernissage. Sie zeigten ihr unterschiedliches Herangehen an die Werke, die sich bei aller Unterschiedlichkeit auch ähnlich sind. So sind ihre Kunstwerke vielfältig, grell, witzig und verspielt gleichzeitig. Und bei allem haben die Werke viel Tiefgang.

 

 

Von Flucht, von Freiheit und Religion war ebenso oft die Rede wie von japanischer Kultur, wiederverwenden von Kunstwerken und anderes mehr. So konnte sich das Publikum einen persönlichen Eindruck von ELF und Taina machen, was die Ausstellung noch viel spannender machte, als es die Werke bereits schaffen. Das Publikum zeigte sich begeistert, welche Authenzität, Kraft und Originalität in den Bildern, Reliefs und Skulpturen stecken.
Ein Besuch lohnt sich schon darum, weil sie einen Einblick in eine Kunstform gibt, die nicht alltäglich ist, schon gar nicht im eher ländlichen Raum.

Finissage

31. März 2017, 19:00 h mit Paella Essen.
Um Anmeldung wird gebeten: info(at)kunstkreis49.ch

Öffnungszeiten

Donnerstag und Freitag von 17 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr.

Ausstellung ELF & TAINA

Fantasy Friends and Amazing Creatures

ELF_TAINA_Einladung

 

Vernissage
Sonntag 12. März 2017 11:00

Öffnungszeiten
Do/Fr 17:00 – 20:00
Sa/So 11:00 – 15:00

Finissge mit Paella Essen
Freitag 31. März 2017 19:00
Um Anmeldung zum Essen wird gebeten über Facebook oder auf info(at)kunstkreis49.ch

Kunstkreis49
BAHNstrasse 3
CH-4932 Lotzwil

Urban Street Art auf dem Land

Wenn es in der Stadt Zürich überhaupt idyllische Wohnungen gibt, dann hier. Eine grosse Küche, hohe Räume und ein Blick hinaus ins Grüne des Friedhofes Sihlfeld vermitteln Offenheit und Geborgenheit gleichzeitig. Am Tisch diskutieren die beiden Künstlerinnen. Seit 25 Jahren sind sie unterwegs und das im wahrsten Sinn des Wortes. ELF hat ihre Wurzeln in der Graffiti-Kunst der 90er-Jahre, was sie bis heute prägt, auch wenn sie sich künstlerisch längst weiter entwickelt hat. Heute gehören neben „Murals“ ebenfalls gemalte Bilder zu ihrer Arbeit. Ihr Markenzeichen ist der „Oneliner“, das heisst, sie malt abstrakte Charaktere, seien es Menschen oder Tiere, und zwar in einer Linie ohne abzusetzen. Dazu kommt ihr Faible für Strukturen, Farben und die Liebe zum Detail. Ihr biographischer und künstlerischer Weg führte sie aus der Schweiz nach Malaysia und Australien, wo sie mehrere Jahre arbeitete und lebte.

In der Zürcher Kunstszene verkehrt auch Taina. Seit die beiden sich kennen, sind sie fast unzertrennlich und hatten auch schon gemeinsam ein Atelier. Taina nennt ihren Stil ein Gemisch aus Urban Pop Art und „Character Design“. Mal sind es Katzen mit grossen Augen, die einen „jööö“-Effekt auslösen, dann wieder lachende Monster mit spitzen Zähnen. Ein Jahr lang hat sie im 2014 jeden Tag eine solche Kreatur geschaffen, nur zwei Tage hat sie verpasst. „Meine vierjährige Tochter beeinflusst mich ungemein“, sagt sie. Gelernt hat sie Dekorateurin und dann die Kunstgewerbeschule absolviert.

ultimate earsSo gut sie miteinander auskommen, so anders ticken sie künstlerisch. Taina plant ihre Kunst akribisch, während ELF viel intuitiver ihre Werke angeht. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden hat aber auch Auswirkungen auf ihre Art zu arbeiten. „Mittlerweile bin ich spontaner, und ELF plant mehr“, lacht sie. „Wir treiben einander“, sagt sie zu ihrer künstlerischen Beziehung. Gleichzeitig schaue man auch zueinander und unterstütze sich gegenseitig. Oft wird man auch zusammen an Kunstveranstaltungen eingeladen, wie beispielsweise ans Autra Art Festival des Hotels Autra Caussa im graubündnerischen Danis.

STREETART LIMITEDTaina konnte an der „ibug“, dem Festival für urbane Kunst in Deutschland, mitmachen. 120 Künstler aus 17 Ländern seien dabei gewesen, erzählt sie. Womit auch schön aufgezeigt ist, dass ihre Kunstrichtungen einerseits vernetzt und andererseits sehr international sind. ELF wiederum wurde nach Luzern ans Blue Balls Festival eingeladen, was dazu führte, dass sie von der Kuratorin Christin Leuenberger entdeckt und nach Lotzwil eingeladen wurde.

Finissage Ueli Kehrli und Hampi Schild

Brutzelnde Finissage

Die beiden Künstler Ueli Kehrli und Hampi Schild brachten an der gutbesuchten Finissage am 16. Dezember das Oberland in die Ausstellungsräume in Lotzwil.

Hampi und der Käse

Hampi Schild und der Käse

Sie servierten kleine Kunstwerke auf dem Teller in Form von Käse-Prägel, wie man geschmolzenen Käste auf Brot bezeichnet. Der Käse stammte dabei aus dem Oberland. Kein Wunder, herrschte bald eine heimelige Stimmung mit gut gelaunten Menschen. Den beiden Künstlern blieb trotz kulinarischem Verwöhneffekt genügend Zeit, mit den Besucherinnen und Besuchern Kunst- und andere Gespräche zu führen. Mit diesem Abend ging eine gelungene Ausstellung zu Ende. Präsident Rolf Frischherz dankte allen Beteiligten und verwies auf die kommenden vier Ausstellungen im Jahr 2017.

 

Vernissage Ueli Kehrli und Hampi Schild

Holz mit Humor und Hintergrund

Die Vernissage der beiden Oberländer Künstler Ueli Kehrli und Hampi Schild m Kunstkreis 49 in Lotzwil zeigte, dass mit Holz viel möglich ist. Beispielsweise viel Schalk zu integrieren. Die Ausstellung ist noch bis 16. Dezember offen.

„Vollblutkünstler“, so nannte Rolf Frischherz, Präsident des Kunstkreises 49 die beiden Oberländer Ueli Kehrli und Hampi Schild. Was er damit meinte, konnten die Besucherinnen und Besucher der Vernissage am Sonntagmorgen selber entdecken.

im engen Tal?

im engen Tal?

Die Bilder und Skulpturen zeigen viel künstlerische Kreativität der beiden diplomierten Holzschnitzer. Aber nicht nur, auch viel Schalk und Hintergründiges ist in den Werken zu entdecken.

im engen Tal!

im engen Tal!

So entdeckt der Betrachter bei einem der Bergmassive von Ueli Kehrli eine winzig kleine Kirche zwischen trutzigen Bergflanken. Ebenso witzig ist seine Installation der Tagesfliege, während die Schattenfiguren fast schon lebendig wirken, je nach Lichteinfall. Bei Hampi Schild fällt vor allem auf, dass seine Werke viel Hintergründiges aufweisen.

Alphorn Gold

Alphorn Gold

Seine vergoldeten Volksmusiker oder seine Wasserspäher tragen eine Botschaft mit. Auf viel Echo stiessen die Holzkorallen und sein g’fürchiger Fisch. Die Spinne am Eingang war auch nicht zu übersehen.

Blauer Fisch

der g’fürchige Fisch

 

Spannende Vernissage mit viel Publikum

Die Vernissage „Himmel und Hölle“ der Winterthurer Künstlerin Christina Krüsi erwies sich als grosser Erfolg. Mehr als 200 Personen verfolgten am vergangenen Sonntag im Kunstkreis49 in Lotzwil die Ansprachen und liessen die Werke auf sich wirken. Es war heiss, es war schön. Trotzdem fanden sich über 200 interessierte Personen zur … weiter lesen

Christina Krüsi – Das Tagebuch

Kunstausstellung Vernissage am 11.09.2016 11:00 Eröffnung mit Grussworten von Hans-Jürg Käser Regierungsrat Laudatio von Hugo Stamm Publizist und Religionsexperte Finissage am 30.09.2016 19:00 mit Paella Essen Um Anmeldung wird gebeten: info(at)kunstkreis49.ch Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag: von 14.00 bis 19.00 Samstag, Sonntag: von 11:00 bis 17:00 Die Künstlerin bietet Firmen und Gruppen Kunst- … weiter lesen