Spannende Vernissage mit viel Publikum

Die Vernissage „Himmel und Hölle“ der Winterthurer Künstlerin Christina Krüsi erwies sich als grosser Erfolg. Mehr als 200 Personen verfolgten am vergangenen Sonntag im Kunstkreis49 in Lotzwil die Ansprachen und liessen die Werke auf sich wirken.

Es war heiss, es war schön. Trotzdem fanden sich über 200 interessierte Personen zur Vernissage an der Bahnstrasse 3 in Lotzwil ein._DSC1919Sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn die Ausstellung und die dazugehörige Vernissage erwiesen sich als sehr spannend. Da waren zum Einen die Erläuterungen des Publizisten und Religionsexperten Hugo Stamm. An Hand des frisch erschienenen Kunstbuches „Das Tagebuch der Christina Krüsi“ zeichnete er in sehr persönlicher Art und Weise die Entwicklung von Christina Krüsi nach.

_DSC1974Mindestens ebenso eindrücklich waren die Ausführungen der Künstlerin selber. Sie zeigte anhand von drei Bildern die Symbolik in ihrem Werk auf. „Die Kunst hat mich gerettet“ Christina Krüsi war als Missionarstochter Opfer von jahrelangem sexuellem Missbrauch. Anhand ihrer Bilder erzählte sie, wie sie es geschafft hat, aus dieser Hölle herauszukommen. Die Künstlerin erwies sich als witzig, charmant und lebensbejahend. Die Ausstellung selber lohnte aber bereits den Besuch: spannende Werke aus verschiedensten Schaffensperioden, nachdenklich machende Installationen, insbesondere im verzweigten Eingangsbereich.
Bildschirmfoto vom 2016-09-13 19-11-01Direkt am Eingang schon liess Christina Krüsi die Gäste über eines Ihrer Ölgemälde laufen. „Das Schweigen der Kinder“ – ein kleines Mädchen, das mit einer Schlange spielt. „So fühlt es sich an, wenn ein Kind reden will und nicht gehört wird – die Erwachsenen „trampeln“ auf dem höchst gefährdeten Kind herum. Christina Krüsi will zum Nachdenken anregen, dennoch zeigt sie mit ihrer Kunst auch das Schöne im Leben, das Verspielte und lässt den Besucher mit einem Augenzwinkern in ihrer Farbenpracht versinken.

Rolf Frischherz freute sich als Präsident des Vereins Kunstkreis49 über das grosse Interesse trotz ungünstigen Vernissage-Wetters. „Viel mehr Leute wären nicht hineingegangen“, sagte er schmunzelnd. Er rechnet damit, dass etliche Besucher während der regulären Öffnungszeiten die Ausstellung besuchen werden. Regierungsrat Hansjürg Käser, der seine angekündigte Eröffnungsrede kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, wird ebenfalls erwartet.

_DSC1937Rolf Frischherz machte in diesem Zusammenhang auch auf die Möglichkeit aufmerksam, einen Abend mit der Künstlerin verbringen zu können. Frau Krüsi wird die Gäste in einer persönlichen Führung durch die Ausstellung führen, und beim gemeinsamen Abendessen mit den Teilnehmern in ihrer Herzlichkeit offen auf die Fragen eingehen. Vier Abende sind bereits ausgebucht, Am 16.9. und 22.9. sind noch einige Plätze frei. Bei weiterer Nachfrage werden zusätzliche Abende angeboten.

Anfragen oder Anmeldungen bitte an info(at)kunstkreis49.ch

Pressestimmen:

18.09.2016 Schweiz am Sonntag

08.09.2016 Oberaargauer

Christina Krüsi – Das Tagebuch

Christina Kruesi 2016

Kunstausstellung

Vernissage am 11.09.2016 11:00

Eröffnung mit Grussworten
von Hans-Jürg Käser
Regierungsrat

Laudatio von Hugo Stamm
Publizist und Religionsexperte

Finissage am 30.09.2016 19:00

mit Paella Essen

Um Anmeldung wird gebeten: info(at)kunstkreis49.ch

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag:
von 14.00 bis 19.00

Samstag, Sonntag:
von 11:00 bis 17:00

Die Künstlerin bietet Firmen und Gruppen Kunst- Führungen und Lesungen an.
Buchung: info(at)kunstkreis49.ch

Gastgeber ist der Kunstkreis49 in Lotzwil

Das Tagebuch der Christina Krüsi

Christina Krüsi stellte 1986 mit nur 17 Jahren das erste Mal ihre Kunst aus und verkaufte alles – bis auf ein Bild – „MÄDCHEN IM BLAUEN KLEID“. Das erschütternde höllische Geheimnis hinter diesem Bild lüftet Krüsi erst dreissig Jahre später – 2016 – in ihrem Kunstband „Das Tagebuch der Christina Krüsi“.

Krüsi lebte in ihren ersten Kindheitsjahren wie im Paradies. Ihre Eltern waren Missionare mitten im Urwald Boliviens. Doch die Welt wurde für das knapp sechsjährige Mädchen schlagartig zur Hölle, als einige Missionare sie und andere Kinder schwerst missbrauchten. Als „Auserwählte“ war sie jahrelang Freiwild in einer Gemeinschaft, aus der es kein Entkommen gab. Als zwölfjährige entdeckte sie den einzigen Fluchtweg aus ihrem unerträglichen Schmerz: Die Sprache der Kunst.

Jedes Bild der jugendlichen Künstlerin war ein Schrei ihrer Seele; Schweigen war ihre Realität. In Farben und Formen versteckt, befreite sie sich von dem alltäglichen Horror – ihre gemalten Schreie verhallten jedoch ungehört.

I_create_to_liveErst Mitte dreissig fand sie die Kraft, über ihre Hölle zu reden. Seither sprechen auch ihre Bilder. Tausende von Zeichnungen, Ölbildern, Skulpturen und neue multimediale Werke dokumentieren Krüsi’s emotionalen, konsequenten Heilungsprozess.

2013 publizierte der deutsche Verlag Droemer Knaur Krüsis Erlebnisbericht „Das Paradies war meine Hölle – als Kind von Missionaren missbraucht“. Das SRF strahlte 2014 einen Dokumentarfilm über die Künstlerin aus, „Ich bin kein Opfer mehr – missbraucht im Namen Gottes“. 2016 lüftet Krüsi nun in ihrem Kunstbuch „Das Tagebuch der Christina Krüsi“ die Geheimnisse hinter ihren kraftvollen Kunstwerken.

In ihrer Ausstellung „Himmel und Hölle“, legt Krüsi erstmals ihr ausdrucksstarkes Tagebuch offen. Dank ihrer Kunst hat Christina Krüsi ihren inneren Frieden gefunden und macht auch diese Seite ihres Lebens für den Besucher erfahrbar.

Mit freundlicher Unterstützung von: Banner_Touring_Garage_H#660

Martin Wenger

Ausstellung:

Ausstellung Martin WengerZUSAMMENSPIEL

Universen, Traumwelten, Unendlichkeit, mit den
Kräften von Licht und Schatten

Vernissage
Sonntag, 05. Juni 2016 um 11h
im Kunstkreis 49 an der
BAHNstrasse 3 in Lotzwil

Finissage mit Paella Essen
24. Juni 2016 um 19h
Um Anmeldung wird gebeten.
info(at)kunstkreis49.ch

Öffnungszeiten
Do / Fr / Sa / So jeweils 14h – 17h

Viele Künstler streben nach der Einfachheit der Darstellung, nur wenigen gelingt es wirklich. Martin Wenger gehört zu ihnen. Seine Bilder sind von verstörender Einfachheit und bleiben damit lange in der Erinnerung haften. Es sind Werke, welche der Betrachter jeden Tag anschauen kann und je nach eigener Befindlichkeit immer wieder Neues entdeckt. Träumen nennt er es, und stimmig ist der Ausdruck „In der Ruhe liegt die Kraft“.

Auf den ersten Blick anders sind seine Holz-Skulpturen. Sie deuten vieles an und wirken gleichzeitig sehr elegant und leichtfüssig, obwohl sie mit der Kettensäge roh geschaffen und mit Acrylfarbe bemalt sind.

Dass Bilder und Skulpturen aber dennoch vieles gemeinsam haben, ist dann zu erkennen, wenn beide kombiniert sind. In diesem Moment entsteht etwas, von dem Wenger sagt, dass die Skulpturen, „roh aus einem Stück Holz geschnitten, die Bewohner der Landschaften sind“, die er in seinen Bildern entstehen lässt.

Der 58jährige Berner lebt und arbeitet in einer alten Fabrik in Grosshöchstetten. Das geräumige Atelier mit Galerie befindet sich im Erdgeschoss. Der Künstler stellt seit über 20 Jahren seine Werke meist in und um Bern aus.

Tage der offenen Tür

Einladung Einem Kunstwerk bei der Entstehung zusehen. Live dabei sein, wenn Künstler arbeiten. Selber einmal den Pinsel schwingen. Kinder kreativ malen lassen. All das und noch vieles mehr können Sie an zwei Tagen im Monat April im Kunstkreis 49 zusammen mit ArteVia erleben. Mit dabei sind Toni Weber, Rolf Frischherz, … weiter lesen

HARRY RÖDEL

PRIDE – das sehr persönliche innere Licht Ausstellung  im Kunstkreis49 Lotzwil Vernissage: 28.02.2016, 11 h Öffnungszeiten: Do, Fr, Sa, So jeweils 14-17 h Finissage mit Paella Essen: 18.03.2016, 19 h   Mit dem gebürtigen Polynesier Harry Rödel gelangen nicht nur Fotografien in die Galerie des Kulturkreises 49 nach Lotzwil, es kommt auch … weiter lesen

Gerhard Völkle

Gediegene Verrostung im Zeitraffer   Rostspuren, Rostprozesse, schemenhafte Figuren, abstrakte Mischtechniken, bildnerischer Reichtum, über Jahre gesammelte „Blick Erfahrungen“, aus welchem das künstlerische Vokabular rekrutiert. Vernissage am 22.11.2015 11 h Öffnungszeiten: Do, Fr, Sa, So jeweils  14 – 17 h Finissage mit Paella Essen am 11.12.2015 19 h     … weiter lesen

ZEN PHOTO

Zen prägt ihren Blick durch die Linse Lotzwil: Im Kunstkreis 49 zeigen sieben regionale Künstlerinnen ihre Interpretationen zum Thema «Fotografie im Zen». Initiiert wurde die Gruppenausstellung von der Langenthaler Fotografin Doris Kuert. Artikel in der BZ vom 05.09.2015 … weiter lesen

ZEN PHOTO

Fotokunst Gruppenausstellung Brigitte Mathys, Lenka Reichelt, Dagmar Debort, Sibylle Lehmann – Kuert, Regina Brierley, Doris Kuert Ausstellung ZEN PHOTO, 7 Künstlerinnen haben sich mit dem Thema ZEN auf unterschiedliche Weise auseinander gesetzt und zeigen ihre Sicht der STILLE Vernissage: 06. September 2016 11h Öffnungszeiten Do, Fr, Sa, So jeweils 14-17h … weiter lesen

Garten Eden

Ein Ort der Glückseligkeit   Susanne Lemberg: Malerei Veronika Müller: Keramische Skulpturen Vernissage: 07. Juni 2015 Öffnungszeiten: Do, Fr, Sa, So jeweils 14-17h Finissage mit Paella Essen:   … weiter lesen